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66 [sechsundsechzig]

Possessivpronomen 1

 


66 [šesťdesiatšesť]

Privlastňovacie zámená 1

 

 

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ich – mein
Ich finde meinen Schlüssel nicht.
Ich finde meine Fahrkarte nicht.
 
 
 
 
du – dein
Hast du deinen Schlüssel gefunden?
Hast du deine Fahrkarte gefunden?
 
 
 
 
er – sein
Weißt du, wo sein Schlüssel ist?
Weißt du, wo seine Fahrkarte ist?
 
 
 
 
sie – ihr
Ihr Geld ist weg.
Und ihre Kreditkarte ist auch weg.
 
 
 
 
wir – unser
Unser Opa ist krank.
Unsere Oma ist gesund.
 
 
 
 
ihr – euer
Kinder, wo ist euer Vati?
Kinder, wo ist eure Mutti?
 
 
 
 
 

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Kreative Sprache

Kreativität ist heute eine wichtige Eigenschaft. Jeder will kreativ sein. Denn kreative Menschen gelten als intelligent. Auch unsere Sprache soll kreativ sein. Früher versuchte man, möglichst korrekt zu sprechen. Heute soll man möglichst kreativ sprechen können. Die Werbung und die neuen Medien sind ein Beispiel dafür. Sie zeigen, wie man mit Sprache spielen kann. Seit etwa 50 Jahren nimmt die Bedeutung von Kreativität immer mehr zu. Sogar die Forschung beschäftigt sich mit dem Phänomen. Psychologen, Pädagogen und Philosophen untersuchen kreative Prozesse. Kreativität wird dabei definiert als die Fähigkeit, Neues zu schaffen. Ein kreativer Sprecher produziert also neue sprachliche Formen. Das können Wörter oder auch grammatische Strukturen sein. Sprachforscher erkennen an kreativer Sprache, wie Sprache sich ändert. Aber nicht alle Menschen verstehen neue sprachliche Elemente. Um kreative Sprache zu verstehen, braucht man Wissen. Man muss wissen, wie Sprache funktioniert. Und man muss die Welt kennen, in der die Sprecher leben. Nur so kann man verstehen, was sie sagen möchten. Ein Beispiel hierfür ist die Jugendsprache. Kinder und junge Menschen erfinden immer wieder neue Begriffe. Erwachsene verstehen diese Wörter oft nicht. Es gibt inzwischen sogar Wörterbücher, die die Jugendsprache erklären. Die sind aber meistens schon nach einer Generation veraltet! Kreative Sprache lässt sich jedoch erlernen. Trainer bieten verschiedene Kurse dafür an. Die wichtigste Regel lautet immer: Aktivieren Sie Ihre innere Stimme!

Erraten Sie die Sprache!

______ gehört zu den Plansprachen. Plansprachen werden bewusst entwickelt und ausgearbeitet, sie folgen also einem Plan. Dabei werden Elemente aus verschiedenen Sprachen vermischt. So sollen Plansprachen für möglichst viele Menschen erlernbar sein. ______ wurde erstmals 1887 in Warschau vorgestellt. Sein Gründer war der Arzt Ludwik L. Zamenhof (Pseudonym: Dr. ______, der Hoffende). Er sah in Verständigungsproblemen die Hauptursache für Unfrieden. Deshalb wollte er eine neutrale und völkerverbindende Sprache schaffen.

Heute ist ______ die bekannteste Plansprache der Welt. Mit ihr verbinden sich auch Ziele wie Toleranz und Menschenrechte. ______ ist stark indoeuropäisch geprägt. Der Großteil des Wortschatzes zum Beispiel ist romanischen Ursprungs. Beherrscht wird die Sprache von Menschen in mehr als 120 Ländern. Sie treffen sich regelmäßig in Vereinen und auf internationalen Kongressen. Lernen Sie ______ und finden Sie neue Freunde!

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