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Ideen für den Einsatz der Posterserie

LEARN ENGLISH - LERN DEUTSCH

 

 

zusammengestellt von Imke Beilfuß (Fachberaterin für Deutsch)

und Denise Wilde (Praktikantin), Goethe Institut Brüssel

 

 

 

Beziehen Sie die Poster „LEARN ENGLISH - LERN DEUTSCH

in den Unterricht mit Anfängern und Fortgeschrittenen ein!

 

 

Hier finden Sie dazu – geordnet nach Schwerpunkten - einige Anregungen:

 

 

 

1.   Werbung für Deutsch/ Einführung in die deutsche Sprache

Material: Poster

 

·        Ähnlichkeiten hinsichtlich Schreibweise/ Aussprache besprechen

·        nach Erklärungen suchen (z.B. Wörter lateinischen Ursprungs)

·        Unterschiede in der Orthographie herausstellen: wo zusätzliche, wo andere Buchstaben? , Umlaute im Deutschen („Känguru, Öl“), Großschreibung der Nomen

·        eventuell ergänzend Hinweis auf drei Artikel (der, die, das)

·        Mögliche Erweiterung: Ähnlichkeiten zu Begriffen der eigenen Muttersprache herstellen lassen

 

2.   Themenspezifischer Wortschatz/ Strukturieren von Wortschatz

Material: Poster, Wörterbücher, Papier, eventuell Bilder

 

·        Wortschatz zu einem vorgegebenen Themengebiet zusammen stellen  lassen (z.B. Themen: Tiere, Essen und Trinken, Sport, Musik...)

·        Auftrag eingrenzen (z.B. Sport im Freien...)

·        Auftrag erweitern (z.B. weitere Sportarten, die nicht auf den Postern erscheinen...)

·        Fragen mit Verben formulieren (Was kann man spielen? Womit kann man fahren? Was nimmst du auf eine Reise nach Deutschland mit? ...)

·        Fragen mit Adjektiven formulieren (Was ist rund/ gefährlich/ gesund?...)

·        Wortschatz strukturieren lassen (Listen, Mindmaps) und eventuell Illustrationen ergänzen lassen (Zeichnungen, Bilder)

 

3.   Semantik/ Grammatik/ Umgang mit dem Wörterbuch

Material: Poster, Wörterbücher, Grammatik, Papierbögen

 

·        Wörter nach Artikeln (der, die, das) ordnen lassen

·        Wortzusammensetzungen: mit einem vorgegebenen Ausgangswort oder ganz frei möglichst viele Kombinationen finden (z.B. „Jeansjacke“, „Europaflagge“, Polizeiuniform“, aber: „Elefantenfuß“)

·        Unsinnskombinationen finden und erklären (z.B. „Eisgolf“= Golfspiel auf dem Eis)

·        zusätzliche Poster mit Verben oder Adjektiven entwickeln (eventuell auch Vorgabe: Ähnlichkeiten zu Englisch oder zur eigenen Muttersprache), eventuell Illustration durch Zeichnungen

 

4.   Einsprachige Worterklärungen, Begriffe raten

Material: Poster, Zettel mit Begriffen

 

·        Begriffe einsprachig erklären, Lernende suchen das entsprechende Wort

·        Zwei Gruppen bilden, Lernende erklären ihrer Gruppe ein Wort, gewonnen hat die Gruppe, die in einer vorgegebenen Zeit die meisten Begriffe erraten hat

·        Den Lernenden wird ein Begriff auf Stirn oder Rücken geklebt, sie müssen in der Klasse herum laufen und durch Fragen an die Mitschüler herausfinden, welches Wort es ist. Auf die Fragen darf nur mit „Ja“ oder „Nein“ geantwortet werden.

·        „Siebzehn und vier“: 4-6 Schüler verlassen als Rateteam den Raum. Die übrigen wählen einen Begriff aus. Das Rateteam kommt zurück und muss mit Entscheidungsfragen den Begriff einkreisen. Nach 17 Fragen wird das Team darauf hingewiesen, dass nur noch 4 Fragen bleiben. Gewonnen hat, wer mit den wenigsten Fragen den Begriff erraten hat.

 

5.   Wortschatzübungen, einfache Textproduktion:

Material: Poster

 

·        „Gib mir ein Wort, ich gebe dir einen Satz“: Zwei Schüler nennen sich gegenseitig abwechselnd ein Wort vom Poster, mit dem der jeweils andere einen Satz bilden muss

·        „Frag mich etwas über...“: Ein Schüler nennt einen Begriff, der andere stellt eine sinnvolle Frage dazu, der erste antwortet, dann umgekehrt

·        Reimwörter suchen (z.B. „Propeller“- „schneller“, „Garten“- „warten“...)

 

6.   Textproduktion, Kreativität

Material: Poster, Zettel, Papier

 

·        Schüler bekommen den Auftrag, mit drei Begriffen eine Minigeschichte zu entwerfen

·        Schüler bekommen in Gruppen den Auftrag, von jedem Poster ein Wort auszuwählen und mit diesen 6 Worten gemeinsam eine Geschichte zu schreiben

·        Schüler sollen eine Geschichte schreiben, bei der jeder neue Satz ein neues Wort aus dem Poster-Alphabet enthält. Hier kann ein Thema vorgegeben werden: z.B. „Schulausflug“

·        Gedicht schreiben: Vorgaben hinsichtlich der Gruppengröße, der Anzahl der Strophen/ Zeilen machen (z.B. fünf Schüler schreiben je ein Wort von den Postern auf einen Zettel und müssen dann gemeinsam ein Gedicht aus fünf Zweizeilern unter Verwendung dieser fünf Wörter entwerfen)

 

7.   Kontrastives Lernen/ Sprachvergleich

Material: Poster, Zeitschriften, Bilder aus dem Internet, Wörterbücher, Papierbögen

 

·        Eigene Poster mit Begriffen herstellen lassen, die Ähnlichkeit des Deutschen zur Muttersprache der Schüler aufweisen: Schüler schneiden z.B. Bilder aus Zeitschriften aus, kleben diese auf und ergänzen die Begriffe in beiden Sprachen

·        Poster entwickeln lassen, auf dem die sogenannten „falschen Freunde“ aufgezeigt werden, also ähnliche Wörter, die aber Unterschiedliches bezeichnen (z.B. deutsch – niederländisch: „bellen“: Tierlaut - anrufen)

 

8.   Gedächtnis/ Wortschatztraining/ Rechtschreibung

Material: Poster, Zettel (Post-it) zum Abkleben der Motive/ der Schrift

 

·        Einzelne Motive werden abgeklebt (entweder nur deutsche Schrift oder auch die englische, sowie das Bild teilweise oder ganz), Lernende müssen den Begriff nennen. Man kann  die Übung wie das Spiel „Kofferpacken“ anlegen: Schritt für Schritt werden immer mehr Motive abgeklebt. Sieger ist, wer es schafft, am Ende die meisten Begriffe zu erinnern.

·        Erweiterung zur Rechtschreibung: auf den Zetteln müssen die Begriffe richtig geschrieben werden

 

9.   Einstieg in ein Thema/ Beginn einer neuen Lektion:

Material: Poster

 

·        Bestimmte Begriffe werden markiert/ hervorgehoben und Schüler müssen das kommende Thema heraus finden

·        Schülern wird das neue Thema genannt, sie suchen dazu passende Begriffe von den Postern, ergänzen diese, indem sie in Wörterbüchern, im Internet und eventuell in der Bibliothek forschen

 

10.                    Kennenlernspiel/ Gruppenbildung

Material: Karten mit ausgewählten Begriffen von den Postern, die zusammen gehören (z.B. 4 Tiere, 4 Getränke...)

 

·        Schüler bekommen die Begriffe und müssen ihre Gruppe durch Herumlaufen und Nachfragen bei den Mitschülern zusammen führen (z.B. Gruppe A: Eis, Frost, Winter)

·        Mögliche Wortzusammensetzungen (z.B. „Radio“ – „Antenne“) zur Bildung von Partnergruppen nutzen

·        Man kann auch die Schüler Ideen zur Kombination von Wörtern entwickeln lassen (z.B. „Café, Kaffee, Zigarette“ à „Sie saß in einem Café, trank Kaffe und rauchte eine Zigarette.“), bis hin zu originellen Sätzen, mit denen sie die von ihnen gewünschte Gruppenzusammensetzung rechtfertigen müssen

 

11.neues Material erstellen

Material: Bildmaterial, Pappe, Kärtchen

 

·        Schüler erstellen Quartette, indem sie nach Oberbegriffen jeweils vier Wörter von den Postern zusammen stellen (z.B: Wohnen: Haus, Bad, Tür, Bungalow)

·        Schüler entwerfen nach dem Modell der Poster ein Memory mit ähnlichen Bezeichnungen entweder Englisch/Deutsch oder Deutsch/Muttersprache. Sie schreiben die beiden Begriffe auf Kartenpaare und ergänzen eventuell ein Bild.

 



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